Ausser Spesen nichts gewesen

Beschämende Bilanz der bürgerlichen Mehrheit im Gemeinderat

Liebe Grenchnerinnen und Grenchner, Hand aufs Herz, was haben Sie gemerkt von der Umsetzung der vor vier Jahren abgegebenen Versprechungen der (deutlichen) bürgerlichen Allianz im Gemeinderat ? Zu Ihrer Erinnerung: es war die Rede von einem „gesunden Finanzhaushalt“, einer „Führungskultur der Transparenz“, einer „bürgerfreundlichen Verwaltung“ und gar einem „neuen Warenhaus“.

Wenn man nur diese Punkte an der heutigen Realität misst, kann das Urteil nur „bescheiden“ bis „beschämed“ oder in Schulnoten gesprochen als „ungenügend“ bezeichnet werden.

Wer will, dass in Grenchen wieder etwas bewegt und nicht nur verwaltet wird, muss unbedingt an die Urne gehen und die engagierten und motivierten Persönlichkeiten auf der SP-Liste wählen. Nur eine starke SP-Vertretung im Gemeinderat bringt die Stadt vorwärts und wieder in Schwung.

J.-P. Thomsen, Gemeinderatskandidat (SP)

Grenchen, 9.Mai 2017

Grenchen eine attraktive Wohnstadt im Grünen

Die Umfrage von Pro Senectute zeigt, dass sich die über 65-Jährigen in Grenchen wohl fühlen und gerne hier leben. Grenchen soll für alt und jung eine attraktive Wohnstadt im Grünen sein. So braucht es in der Stadt Grenchen auch gut erschlossene, attraktive und zahlbare Wohnungen für Familien und ältere Menschen. Die Einkaufsmöglichkeiten im Stadtzentrum müssen ausgebaut werden, damit der Marktplatz als ein lebendiger Begegnungsort weiterentwickelt wird.

Die aktuellen und geplanten Bautätigkeiten sowie die Verdichtung im städtischen Raum sind zu begrüssen. Die Stadt muss nach innen wachsen. Wir müssen haushälterischer umgehen mit der Ressource Land. Eine nachhaltige Entwicklung ist gefragt. Der Boden ist ein wichtiges Gut, damit müssen wir sorgfältig umgehen. Eine weitere Ausdehnung ins Grüne - in unsere Naherholungsgebiete «Witi und Jurasüdfuss» - ist keine Option. Grenchen soll zu seiner Attraktivität als Wohnstadt im Grünen Sorge tragen.

Die kommende Ortsplanrevision wird die raumplanerischen Vorgaben, zum Beispiel die Siedlungsgebiete nicht weiter auszudehnen, festlegen.

Ich mache Politik, damit ich mich mit meinen beruflichen Erfahrungen als Architekt für das wichtige Thema - «Die städtebauliche Entwicklung der Stadt Grenchen» - einsetzen kann.

Remo Bill, Kantonsrat Solothurn und Gemeinderat SP Grenchen

Grenchen, 9.Mai 2017

FDP im Lotterbett der SVP

Ausgabe vom 6. 4 . : Gemeinderatswahlen – bürgerliches Päckli ist geschnürt

Bei den Grenchner Gemeinderatswahlen geht die FDP eine Listenverbindung mit der SVP ein. Angeblich geht es um die Sicherung eines Restmandates – fragt sich nur für wen? Zweifellos, wer als ehemals grosse Partei nur noch sieben Kandidierende für die Hauptliste findet und sich mit Doppelnennungen aufplustert, muss sich nach Partnerschaften umsehen.

Der Schulterschluss mit der SVP lässt die FDP als Juniorpartnerin aussehen, die nach dem vermeintlich rettenden Strohhalm greift. Listenverbindungen sind nie nur «technische Vorkehren», sondern zeigen starke politische Nähe und Übereinstimmung, da «man viele Ansichten auf Gemeindeebene teile», wie der FDP-Präsident selber festhält. Zudem schaffen Listenverbindungen auch personelle Abhängigkeiten, deren Folgen heute noch nicht abschätzbar sind.

Die FDP hat damit eine «rote Linie» überschritten. Liberale Wähler und Wählerinnen müssen sich bewusst sein, dass sie mit jeder FDP-Stimme auch SVP wählen. Wollen Sie das? Eine Gewissensfrage.

Marcel Chatelain-Ammeter, Grenchen

Grenchen, 12. April 2017

Leserbrief

Unser Strassennetz für Fussgänger, Velo-, Töff-, Autofahrer, Buse und LKW entsteht und entwickelt sich durch Politik. Unser Bildungswesen beginnend mit Grund-, Berufs-, Maturitäts-, Fachhochschulen und Universitäten auch das entsteht durch Politik. Unser Gesundheitswesen von der Ausbildung der verschiedenen Bereiche und der Nutzung über Spitäler und ambulante Dienststellen geschieht durch Politik. Unser Wohnen sei es zur Miete oder im Eigentum auch hier ist die Grundlage die Politik. Arbeit und Wirtschaft die Standorte der Betriebe, die innere Organisation mit den Bestimmungen sind nicht als Manna vom Himmel gefallen sondern Politik. Welche Energie wollen wir für die Arbeit und unser Zuhause nutzen? Auch das ist Politik. Zusammenleben von Alt und Jung oder Jung und Alt – die Strukturen dafür entstehen durch Politik.

Zu all diesen Themen des Alltages haben 75 % der Grenchner Stimmberechtigten keine Meinung und auch keine Vorstellung wohin wir uns in diesem Kanton gemeinsam bewegen wollen. Ich als Stimm- und Wahlberechtigte Bürgerin bin traurig.

Petra Schwaller, Grenchen

Grenchen, 17. März 2017

Leserbrief

Ein NEIN zur Unternehmensteuerreform lll (USR lll)

Mit der Unternehmenssteuerreform III machen Grossaktionäre, Wirtschaftsanwälte und Steuerberater Milliarden. Die Rechnung bezahlen wir. Mit Leistungsabbau, höheren Gebühren und mehr Steuern.

Zum Seitenanfang