Mai 2017

Grenchen eine attraktive Wohnstadt im Grünen

Grenchen eine attraktive Wohnstadt im Grünen

Die Umfrage von Pro Senectute zeigt, dass sich die über 65-Jährigen in Grenchen wohl fühlen und gerne hier leben. Grenchen soll für alt und jung eine attraktive Wohnstadt im Grünen sein. So braucht es in der Stadt Grenchen auch gut erschlossene, attraktive und zahlbare Wohnungen für Familien und ältere Menschen. Die Einkaufsmöglichkeiten im Stadtzentrum müssen ausgebaut werden, damit der Marktplatz als ein lebendiger Begegnungsort weiterentwickelt wird.

Die aktuellen und geplanten Bautätigkeiten sowie die Verdichtung im städtischen Raum sind zu begrüssen. Die Stadt muss nach innen wachsen. Wir müssen haushälterischer umgehen mit der Ressource Land. Eine nachhaltige Entwicklung ist gefragt. Der Boden ist ein wichtiges Gut, damit müssen wir sorgfältig umgehen. Eine weitere Ausdehnung ins Grüne - in unsere Naherholungsgebiete «Witi und Jurasüdfuss» - ist keine Option. Grenchen soll zu seiner Attraktivität als Wohnstadt im Grünen Sorge tragen.

Die kommende Ortsplanrevision wird die raumplanerischen Vorgaben, zum Beispiel die Siedlungsgebiete nicht weiter auszudehnen, festlegen.

Ich mache Politik, damit ich mich mit meinen beruflichen Erfahrungen als Architekt für das wichtige Thema - «Die städtebauliche Entwicklung der Stadt Grenchen» - einsetzen kann.

Remo Bill, Kantonsrat Solothurn und Gemeinderat SP Grenchen

Grenchen, 9.Mai 2017

Kategorie: Leserbriefe
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März 2016

Gestärktes Selbstvertrauen

Gestärktes Selbstvertrauen

Unsere Stadt hat nicht gerade den Ruf, vor Selbstvertrauen zu protzen. Unvergessen bleiben die schwierigen Jahre der Wirtschaftskrisen, in welchen sich unsere Stadt immer wieder neu erfinden musste. Wirtschaftskrisen, welche unsere Industrie, allen voran die Uhrenbranche, in existentielle Nöte führte und hunderte von Arbeitsstellen verloren gingen.

Kategorie: Granges Politiques
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Februar 2015

Gegen die «unsoziale Sparmassnahme» der Bürgerlichen !

Leserbrief

Gegen die «unsoziale Sparmassnahme» der Bürgerlichen !

Die Krankenkassenprämien sind auch im 2015 wieder gestiegen und werden weiter steigen. Die Prämien sind für weite Teile der Bevölkerung zunehmend ein grosses finanzielles Problem und nicht mehr bezahlbar.

Trotz dieser «düsteren Vorzeichen» hat sich die bürgerliche Mehrheit im Kantonsrat für die Senkung der Prämienverbilligung ausgesprochen. Diese unsoziale Sparmassnahme trifft das finanziell schwächste Glied in der Kette, nämlich Familien, Alleinerziehende und ältere Menschen. Die finanziellen Mittel, um den Lebensunterhalt zu bestreiten, sind bei einer Annahme der «Senkung der Prämienverbilligung», für einen grossen Teil der Bevölkerung nicht mehr vorhanden.

Zusätzlich zu den steigenden Lebensunterhaltskosten ist der vor den «Kasinospekulanten» eingeknickte «Euro-Entscheid» der Nationalbank hinzugekommen. Dieser Entscheid hat zusätzlich die finanziellen Unsicherheiten in der Bevölkerung wegen Gefährdung von Arbeitsplätzen verschärft. Das darf so nicht weitergehen! Auf die Senkung der Prämienverbilligung muss verzichtet werden. Das Referendum von Gewerkschaft, SP und Grüne will das verhindern.

Dank dem Referendum können die Solothurnerinnen und Solothurner das an der Urne rückgängig machen. Deshalb stimmen wir am 8. März 2015 ein Nein zur «Änderung des Sozialgesetzes; Senkung der Prämienverbilligung in der Krankenversicherung».

Remo Bill, Präsident und Fraktionschef SP Grenchen

Grenchen, 9. Februar 2015

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Kategorie: Leserbriefe
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August 2014

Gründung des lokalen Komitees „Für eine öffentliche Krankenkasse“

Gründung des lokalen Komitees „Für eine öffentliche Krankenkasse“

Die Volksinitiative «für eine öffentliche Krankenkasse» kommt am 28. September 2014 zur Abstimmung. Mit einer öffentlichen Krankenkasse werden Einsparungen möglich und die Prämienexplosion gestoppt. Der SP Grenchen und mir ist die Abstimmung sehr wichtig, deshalb gründen wir ein Komitee in unserer Stadt. Ich persönlich will etwas gegen die millionenschwere Propaganda der Krankenkassen unternehmen und hoffe deshalb auf die Unterstützung der Grenchnerinnen und Grenchner! Auch die SP Bettlach unterstützt unser Anliegen.

Was sind unsere Argumente? Die privaten Krankenkassen verschleudern jedes Jahr rund 325 Millionen unserer Prämien für teure Werbekampagnen und Wechselkosten. Hinzu kommen hohe Managerlöhne und die unsolidarische Jagd auf sogenannte gute Risiken. Heute hat keine Krankenkasse ein Interesse daran, kranke Menschen optimal zu betreuen - weil sie das attraktiv für teure chronisch Kranke machen würde. 

Über 60 private Krankenkassen veranstalten einen teuren bürokratischen Pseudo-Wettbewerb. Die lästigen Werbeanrufe und der zeitraubende Papierkram beim Kassenwechsel sind nur zwei von vielen Problemen. Um sich schadlos zu halten, versuchen die Kassen, die «teuren Fälle» abzuwimmeln. Für kranke und alte Menschen bedeutet dieser Kassen-Dschungel: fiese Schikanen, unfaire Tricks und teurere Prämien.

Jahr für Jahr verschleudern die privaten Krankenkassen rund 225 Millionen Werbe-Franken, um der Konkurrenz junge, gesunde Prämienzahlende abzujagen. Hinzu kommen 100 Millionen an Wechselkosten. Weitere Prämiengelder fliessen in politisches Lobbying und Abstimmungs-Kampagnen. Gleichzeitig verdienen sich Manager und Verwaltungsräte eine goldene Nase. Für uns Prämienzahlerinnen und Prämienzahler bedeutet dieser Unsinn immer höhere Prämien. Mit der Initiative wollen wir das Verschleudern von Prämiengeldern verhindern!

In den letzten Jahren sind die Prämien stetig gestiegen. Mit der öffentlichen Krankenkasse bekommen wir die Kosten in den Griff und sichern unsere gute medizinische Versorgung. Denn diese verdanken wir den Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, und nicht den privaten Krankenkassen. AHV und Suva zeigen, dass öffentliche Versicherungen funktionieren und das Wohl der Versicherten in den Mittelpunkt stellen. Mit der Förderung von koordinierten Versorgungsprogrammen und Prävention können pro Jahr bis zu zwei Milliarden eingespart werden.

Grenchen ist und bleibt eine Industrie- und daher Arbeiterstadt. Bitte unterstützen auch Sie die Volksinitiative und unser Komitee «für eine öffentliche Krankenkasse»!

Remo Bill, Präsident und Fraktionchef SP Grenchen

www.oeffentliche-krankenkasse.ch

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Kategorie: Medienmitteilungen
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