April 2017

FDP im Lotterbett der SVP

FDP im Lotterbett der SVP

Ausgabe vom 6. 4 . : Gemeinderatswahlen – bürgerliches Päckli ist geschnürt

Bei den Grenchner Gemeinderatswahlen geht die FDP eine Listenverbindung mit der SVP ein. Angeblich geht es um die Sicherung eines Restmandates – fragt sich nur für wen? Zweifellos, wer als ehemals grosse Partei nur noch sieben Kandidierende für die Hauptliste findet und sich mit Doppelnennungen aufplustert, muss sich nach Partnerschaften umsehen.

Der Schulterschluss mit der SVP lässt die FDP als Juniorpartnerin aussehen, die nach dem vermeintlich rettenden Strohhalm greift. Listenverbindungen sind nie nur «technische Vorkehren», sondern zeigen starke politische Nähe und Übereinstimmung, da «man viele Ansichten auf Gemeindeebene teile», wie der FDP-Präsident selber festhält. Zudem schaffen Listenverbindungen auch personelle Abhängigkeiten, deren Folgen heute noch nicht abschätzbar sind.

Die FDP hat damit eine «rote Linie» überschritten. Liberale Wähler und Wählerinnen müssen sich bewusst sein, dass sie mit jeder FDP-Stimme auch SVP wählen. Wollen Sie das? Eine Gewissensfrage.

Marcel Chatelain-Ammeter, Grenchen

Grenchen, 12. April 2017

Kategorie: Leserbriefe
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Juni 2016

Flexibles Wohnen im Alter

Flexibles Wohnen im Alter

An der heutigen Gemeinderatssitzung wird über die Änderung des Gestaltungsplans des Alters- und Pflegeheims Kastels entschieden, um das Alterszentrum den neuen betrieblichen Anforderungen anzupassen. Geplant ist, den Zwischentrakt um zwei bis drei Geschosse aufzustocken. Zusätzlich soll ein breiterer Laubengang einen gedeckten Eingangsbereich ermöglichen. Ein neuer Bettenlift soll die Zugänglichkeit zum Nordtrakt verbessern. Somit können die Alterswohnungen im Nordteil der Liegenschaft vermehrt auch als Alters- und Pflegezimmer genutzt werden. Die SP Grenchen unterstützt diesen geplanten Ausbau, gilt es doch vermehrt, flexible Angebote für die unterschiedlichsten Bedürfnisse der älteren Menschen anzubieten.

Kategorie: Granges Politiques
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März 2015

Freiräume für Familien

Freiräume für Familien

Im sogenannten „Mutterschaftsurlaub“ ist einem zwar überhaupt nicht langweilig, dennoch erlaubt die Auszeit einem, Abstand vom Alltag und von bestimmten Entwicklungen zu nehmen. Viele fragen mich als nun zweifache Mutter, wie ich Familie, Beruf und Politik unter einen Hut bringe. Die Familie nimmt viel Zeit in Anspruch, die Arbeit fordert einen, und dann noch politische Äemter?

Kategorie: Granges Politiques
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Januar 2015

FDP-Präsident Alexander Kohli - ein merkwürdiger Demokrat!

Leserbrief

FDP-Präsident Alexander Kohli - ein merkwürdiger Demokrat!

Die Bürgerlichen marginalisieren die SP keineswegs, ist von ihm zu lesen. Wie war es denn beispiels­weise bei den Wahlen in die Gemeinderatskommission, in den Verwaltungsrat SWG, in die Pensi­onskassenkommission und zuletzt in den Stiftungsrat des Velodrome Suisse, wo nicht nur der Proporz auf der Strecke blieb?

Kohli meint dazu, dass mit den vernünftigen Kräften der SP zusammengearbeitet werde. Wem diese «Ehre» allerdings zu­kommt, bestimmen die Bürgerlichen selber.

Am Schluss des Interviews wird noch der Grenchner Stimmbürger desavouiert: der Entscheid der Gemeindeversammlung im Dezember 2014, einen bürgerli­chen Gemeinderatsentscheid zu kippen, sei so nicht wirklich demokratisch. Deshalb wolle die FDP auch die Gemeindeversammlung abschaffen.

Frei nach Bertolt Brecht: Nehmen Sie andere Stimmbürger, Herr Kohli!

Ich hoffe, dass es mit dem neuen Präsidenten der FDP möglich sein wird konstruktive Gespräche auf demokratischem Weg zu führen.

Remo Bill, Präsident und Fraktionschef SP Grenchen

Grenchen, 29. Januar 2015

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Kategorie: Leserbriefe
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September 2014

Für Angestellte der Stadt Grenchen eine Woche Vaterschaftsurlaub ?

Für Angestellte der Stadt Grenchen eine Woche Vaterschaftsurlaub ?

Die SP-Gemeinderätin Clivia Wullimann fordert in einer Motion eine Gesetzesänderung und mindestens eine Woche Vaterschaftsurlaub. Der Stadtpräsident will sich vorerst nicht zum Thema äussern.

Artikel im Grenchner Tagblatt vom 13. September 2014

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Kategorie: Pressespiegel
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April 2014

Frühling am runden Tisch

Frühling am runden Tisch

Was hat der Frühling mit dem runden Tisch gemeinsam?

Beide dienen dem Neuanfang. Genau heute vor einem Jahr fanden die Gemeinderatswahlen statt.
Am runden Tisch wurden nach der Wahl die Sitzverteilung in der GRK und in den Kommissionen besprochen und definiert.
Unsere Partei musste sowohl im Gemeinderat wie auch in den Kommissionen Federn lassen.
Seither ist ein Jahr vergangen und das politische Klima entwickelt sich wider Erwarten sehr positiv.
Dem neuen Gemeinderat ist es bisher gelungen, sachlich, fair und im Interesse der Stadt zu politisieren. Vermehrt werden wichtige Themen auch am runden Tisch diskutiert. Man begegnet sich politisch mit dem nötigen Respekt.

Unsere Partei hat das neue Legislaturprogramm 2014 – 2017 ins Leben gerufen. Wie es sich gehört natürlich am runden Tisch. Verschiedene, darin aufgeführte Themen und Anliegen werden zurzeit konkret diskutiert und befinden sich zum Teil bereits in der Planungs- und Umsetzungsphase.

Die Stadt Grenchen besitzt eine vorbildliche Sportstättenzone mit einer hervorragenden Infrastruktur. Nebst den Fussballplätzen mit dem Brühlstadion und dem Sportplatz Riedern, dem Velodrome Suisse, dem Gartenbad, dem Bocciodromo, der Tennishalle und dem Reitsportzentrum Kronwall kommt jetzt auch im Turnerstadion mit dem neuen Projekt Bewegung und ein frischer Wind auf. Eine sehr erfreuliche Sache, welche unterstützungswürdig ist.

Weniger erfreulich ist die Entwicklung im Fussball. Allen voran der FC Grenchen; einst schweizweit das grosse, sportliche Aushängeschild der Stadt Grenchen. Nach dem Aus des Uhrencups ist jetzt auch der FC Grenchen in seiner Existenz bedroht. Seit Jahren versuchen die vier Fussballvereine mehr schlecht als recht den Sport- und Vereinsbetrieb aufrecht zu erhalten. Man mag vermuten, dass nur dank der ununterbrochenen Nachfrage des Juniorenfussballs die Vereine noch existieren. Die Suche nach potentiellen Sponsoren gestaltet sich bei vier eigenständigen Fussballvereinen auf Platz eher schwierig.

Mit dem Rücktritt von Rolf Bieri als Präsident des FC Grenchen auf die nächste GV bietet sich jetzt den Fussballvereinen die grosse Chance, die Zukunft des Fussballsports in Grenchen gemeinsam anzupacken. Nur wenn gemeinsam an einem Strick gezogen wird und die Bereitschaft vorhanden ist, alte Zöpfe abzuschneiden, sowie einen Neuanfang unter einem Dach zu starten, kann der Fussballsport in Grenchen weiter erfolgreich und nachhaltig betrieben werden. Die Politik und die Behörden müssen diesen Schritt begleiten und unterstützen.

Die SP unterstützt diese Anliegen und bleibt ein verlässlicher Partner bei der Umsetzung.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen und spannenden Frühling.

Alex Kaufmann, Gemeinderat SP

Erschienen im Grenchner Tagblatt vom 22.4.2014

 

Kategorie: Granges Politiques
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